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Guppy-Zuchtform Galaxy Spatenschwanz: seit 2005
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Wie ich dazu kam:
Diesen Stamm sah ich erstmalig im Mai 2003 auf der Berliner Guppyausstellung. Schon damals war ich von den leuchtenden bunten
Farben dieser Tiere beeindruckt. Zum damaligen Zeitpunkt war der Galaxy Spatenschwanz ein Modefisch, der auf Versteigerungen
heißbegehrt und nahezu unerschwinglich war.
In der folgenden Zeit gab es immer einige Züchter, die diesen Stamm pflegten und auf Ausstellungen war er oft zu sehen.
Für mich waren diese kleinen Juwelen immer ein beliebtes Fotoobjekt. Meine Begeisterung für diese Fischlein war nie ganz
verschwunden, nur leider hatte ich entweder nie ein Becken frei oder Zweifel an meinen züchterischen Fähigkeiten in Bezug auf
Spatenschwänze, die ich noch nicht gepflegt hatte. Mir fiel auf, daß die Tiere bis zum heutigen Tag immer größer wurden, aber
gleichzeitig ihre brillianten Farben immer blasser, besonders das Blaugrün auf dem Vorderkörper Kopfbereich. Die anfangs fein abgesetzte
Filigranzeichnung in der Schwanzflosse wurde immer verwaschener und grober.
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Mittlerweile gibt es auch eine blonde Version,
die mir nicht so gut gefällt. (H. Luckmann)
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und eine äußerst hübsche goldene Form,
für die ich mich begeistern kann. (H. Bertram)
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Im Oktober 2005 in Mulmshorn nahm dann das Schicksal endlich seinen Lauf, als ich ein Trio im Vergleich zwar kleine, aber
außerordentlich farbenfrohe Galaxy Spatenschwänze fand. Mit Erstaunen las ich, daß sie von unserer befreundeten
Züchterin Astrid Raschke stammen. Ich sprach Astrid, die auch zugegen war, auf die Tiere an. Sie meinte es gäbe Probleme mit
den Weibchen, die nicht alt werden und nur kleinen Würfen. Außerdem ist dieser Stamm sehr kannibal.
Als sie dann zur Versteigerung niemand haben wollte, warf ich meine guten
Vorsätze, bloß keinen neuen Stamm mit nach Hause zu bringen, über Bord. Wenn ich mich hier engagiere, können wir vielleicht als
Zuchtgemeinschaft diesen Stamm erhalten. Ich nahm das Trio.
Wie es weitergeht:
Im Oktober 2005 brachte mir Michael zwei passende Weibchen von Hans Luckmann mit.
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eines der Spatenmädchen von Hans Luckmann hat ca. 30 Babys geworfen
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Besonderheiten und Merkmale:
Die Weibchen sehen roten Filigranweibchen sehr ähnlich. Auffällig an den Weibchen ist, daß die silbrige Bauchhaut
irgendwie beidseitig zu kurz ist. Wenn man die Weibchen von vorne bzw. unten betrachtet, sieht man die roten Eingeweide durch
die Haut. Das ist am ganzen Fisch von den Kiemen bis hin zum Trächtigkeitsfleck der Fall.
Der Vorderkörper der Männchen verfärbt sich stimmungsabhängig von silbrig-gelb bis dunkelblaugrün.
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altes Männchen bei der Balz |

Galaxy Spaten Paar
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F1-Männchen mit standardgerechter Beflossung
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Im Oktober 2006 namen wir uns ein Trio Spaten Galaxy Gold von einer Ausstellung mit. Mittlerweile ist der Stamm
generell entweder Gold oder spalterbig auf Gold.
Zuchtziel:
Standardgerechter Spatenschwanz
bunte, strahlende Farben
Feines Filigranmuster, farblich sauber abgesetzt
Tiere der Grundfarbe Gold
Genetik:
Y-gebundenes Metallic
X-gebundenes Filigran und Farbgene
Autosomales Zebrinus
teilweise spalterbig auf Grundfarbe Gold
Copyright (c) 2008 Christiane Müsch
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