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Poeciliopsis gracilis - Seitenfleckkärpfling            Haeckel, 1848
Synonym:
Poeciliopsis lutzi (Meek, 1902)
Fundort:
Rio Nava, Coahuila, Mexico
Verbreitung: südl. Mexico, Guatemala und Honduras - Gewässer der atlantischen und pazifischen Abdachung
Natürliches Habitat: die Art ist an verschiedenste Lebensbedingungen angepasst, lebt sowohl in kleinen verschmutzten und verkrauteten Teichen und Gräben als auch in klaren Fließgewässern

Beschreibung der Art:
Bei Poeciliopsis lutzi handelt es sich um eine Unterart von P. gracilis.
P. gracilis hat eine große Variationsbreite hinsichtlich Körperproportion und Anzahl der schwarzen runden Flecken und Kommastrichen entlang der mittleren Seitenlinie. Eine Anzahl der Flecken von 4-11 Stück ist möglich. Die von uns gepflegte Variante besitzt 5 schwarze Flecken. Das Fleckenmuster ist schon bei 2 Wochen alten Jungfischen vorhanden.

Das Männchen ist schlanker und kleiner und hat ein sehr langes Gonopodium. Es erreicht eine Länge von 3,5cm. Das viel größere und fülligere Weibchen wird 6-7cm lang und zeigt keinen Trächtigkeitsfleck.

Die Körpergrundfarbe ist olivbräunlich mit metallisch silbergrauem bis bläulichem Schimmer. Die Afterflosse zeigt oft einen dunklem Randsaum, die restlichen Flossen sind transparent. Das Auge ist silberfarben.

Haltung und Pflege:
Der Seitenfleck- Kärpfling ist ein einfacher und dankbarer Pflegling. Dieser sehr schwimmfreudige und aktive Fisch erfordert jedoch große und geräumige Aquarien mit genügend Schwimmraum und idealerweise dicht bepflanzten Ecken als Rückszugs- möglichkeit.
Wasserwerte: pH-Wert: 7 - 7.7; dH: 5 - 15; Hälterungstemperatur zwischen 22 - 28C.

Zucht und Aufzucht der Jungfische:
Während einer bis zu 10 Tagen dauernden Wurfperiode werden 10-50 (durchschnittlich ca. 30) Jungfische in Schüben von 2-6 Stück abgesetzt. Die Geschlechtsreife der Tiere setzt ziemlich schnell nach 3-4 Monaten ein. Eine Befruchtung reicht für mehrere Würfe. Bei guter und abwechslungsreicher Fütterung
ist diese Art nicht sehr kannibal.
Zu hohe Aufzuchttemperaturen können zu kleinwüchsigen Frühmännchen führen.

Futter:
Die Fütterung sollte abwechslungsreich sein: Lebendfutter aller Art, Trockenfutter, aber auch Pflanzenkost wird gern genommen.


Quellenangabe:
  • Meyer, Wischnath, Foerster: Lebendgebärende Zierfische - Arten der Welt, Mergus Verlag
        Melle, 1985
  • Jacobs, K.: Die Lebendgebärenden Fische der Süßgewässer, Edition Leipzig 1969
  • Stallknecht, H.: Lebendgebärende Zahnkarpfen, Neumann Verlag Leipzig Radebeul, 1989
  • http://www.gsas.org/Articles/1999/ya-livebearer.html
  • http://www.dglz.de/html/fischbestandsliste.html


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  • Fundort: südl. Mexico, Guatemala und Honduras