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Priapella intermedia - Blauaugenkärpfling
ALVAREZ, 1952
Fundort:
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Hauptverbreitungsgebiet im Bereich des Rio Coatzacoalcos - Systems,
Oaxaca, Mexico
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| Natürliches Habitat: |
klare und schnell fließende Flüsse; diese Gewässer sind arm an Wasservegetation, haben einen
durchschnittlichen Wasserstand von 30cm und sind am Boden mit feinem, orangegelben Sand bedeckt. Jungtiere an seichten und stehenden
Flußabschnitten.
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Beschreibung der Art:
Beide Geschlechter von Priapella intermedia besitzen intensiv blau leuchtende Augenringe und eine olivgelbe Färbung auf dem Körper.
Der Bauchbereich ist aufgehellt. Die Männchen haben bei unseren Tieren bräunliche Sprenkel auf den Körperseiten. Der Maulbereich,
der Schwanzflossenansatz, und die Kante der Rückenflosse sind kräftig gelb. Die Schwanzflossenränder beider Geschlechter sind
weißlich. Das Männchen erreicht eine Größe von 4-5 cm, die Weibchen bis 6,5cm (Literatur), bei uns schwimmt ein altes Weibchen
von ca. 9cm Länge.
Haltung und Pflege:
Dieser friedliche Schwarmfisch kommt in der Natur in Verbänden von 10- 40 Tieren vor. Dort bevölkern sie die oberen und mittleren Wasserschichten.
In der Natur kommen die Fische in sehr weichem Wasser vor, am Fundort wurden eine DH von 4°, eine KH von 3° sowie ein PH-Wert von 7,2 gemessen.
Priapella intermedia ist ein recht anspruchsvoller Pflegling. Die Beckengröße sollte nicht unter 100l, besser 150l betragen.
Um eine gute Wasserqualität zu gewährleisten, sollte man wöchentlich die Hälfte des Beckenwassers austauschen. Die Beckentemperatur sollte zwischen 24-26°C
liegen. Den Tieren sollte reichlich Schwimmraum geboten werden mit Randbepflanzung.
Zucht:
Die Zucht von P. intermedia gestaltet sich problematisch. Zum einen sind die Tiere bei mangelhafter Fütterung sehr kannibal, zum
anderen werfen die Weibchen nur eine relativ geringe Anzahl Jungfische (Durchschnitt 12). Anders als bei den meisten anderen Poeciliden
ist die Trächtigkeit der Weibchen nicht so gut sichtbar. Die Art braucht zur Zucht eine sehr gute Wasserqualität und viel Lebendfutter.

Selbst die Allerkleinsten haben schon die strahlend blauen Augen; wenige Stunden alter Jungfisch von P. intermedia
Futter:
Diese Art ist ein Futterspezialist, der sich auf Anflugnahrung wie z.B. Fliegen spezialisiert hat. Auch im Aquarium sollten wir den Tieren viel
Lebendfutter (zur Not Frostfutter) bieten, da sonst die Vermehrung eingestellt wird. Granulat hat sich in der Aquarienhaltung
als Notlösung bewährt, sollte aber nicht Alleinfuttermittel sein. Unseren Beobachtungen nach wird Futter nur an der Oberfläche und den
mittleren Wasserschichten aufgenommen, daher sollte schnell zu Boden sinkendes Futter langsam verfüttert werden, weil es nach
dem Absinken für die Fische uninteressant ist. |
Fundort: Rio Coatzacoalcos, Oaxaca, Mexico
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Quellenangabe:
Meyer, Wischnath, Foerster: Lebendgebärende Zierfische - Arten der Welt, Mergus Verlag Melle, 1985
http://www.fishandmore.de/Infoseiten/priapella.html
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